ARCHITEKTONISCHE ELEMENTE:
Die Siedlung besteht aus zwölf noch nicht ausgegrabenen Bauten, die auf den Hügeln um einen grossen zentralen Platz verteilt sind. Bemerkenswert ist ein grösserer Bau, der mit einem versenkten Rundplatz verbunden ist, und einem in Caral gelegenen ähnelt. Am Rand kann man Wohnhäuser erkennen.
BAUTECHNIKEN:
Der Komplex wurde aus behauenen Steinmauern erbaut, die mit Lehmmörtelmasse verbunden, verputzt und weiss bemalt waren. Einige Wände der Haupträume weisen Friesverzierungen im Relief auf, die, in einer Reihe ausgerichtete, geometrische Figuren zeigen.
FUNKTION:
Seine Dimensionen und das Vorhandensein eines Rundplatzes lassen für dieses Bauwerk zeremonielle, politische und administrative Funktionen vermuten. Es scheint das wichtigste öffentliche Gebäude der Siedlung von Chupacigarro gewesen zu sein.
Die Siedlung liegt am linken Ufer des Supe, 3,6 km westlich von der Stadt Caral. Sie befindet sich in einer Schlucht und ist halbrund angelegt, ein Haupthügel ragt heraus, sowie fünf kleinere Hügel und Plattformen verschiedener Grösse. Im Ganzen zählt man 24 Strukturen auf einem Gebiet von 37,8ha.
Gegenwärtig hat man mit Ausgrabungen im Abschnitt E begonnen, der aus einer quadratischen Plattform und einer Pyramidenstruktur mittlerer Grösse besteht. Innerhalb der Pyramide fand man einen Vorraum, ein Atrium und daran anschliessende Räume. Das Atrium enthält eine zentrale Feuerstelle und Seitenbänke. Seine Lage Richtung Tal lässt mit Fruchtbarkeit und Ackerbau verbundene Rituale vermuten. Die anschliessenden Räume weisen Merkmale von Wohn- und rituellem Gebrauch auf.
Die Wände wurden aus eckigen Steinen verschiedener Grösse errichtet, mit Lehmmörtel verbunden, verputzt und grau bemalt. Man hat Opfergaben gefunden wie zum Beispiel Bündel aus Weidenzweigen und Baumwollfäden.
Die Siedlung liegt am linken Ufer des Supe, 2,3 km von der Stadt Caral entfernt. Sie erstreckt sich über eine Fläche von ungefähr 43 ha. Ein Teil besteht aus Bauwerken, der andere, westlich gelegene, aus Geoglyphen.
Man hat sieben Abschnitte identifiziert, wo sich öffentliche Gebäude und Wohnhäuser, sowie zwei Rundplätze befinden. Die Hauptpyramide in Abschnitt A besteht aus 77 x 72 m, und besitzt einen Rundplatz von 25 m, beides ist nach Caral hin ausgerichtet. Die Hauptpyramide von Abschnitt B hat eine Fläche von 80 x 50 m und einen Rundplatz von 15 m.
Mit Ausgrabungen wurde im Unterabschnitt C-4 begonnen, der aus zwei miteinander verbundenen Pyramiden besteht, eine hohe Pyramide ( von 12 m Höhe und 40,1 x 50,4 m Grundfläche) und eine niedere Pyramide ( von 6 m Höhe und 22 x 31 m Grundfläche).
Die Aussenmauern wurden aus Steinen und Lehmmörtel gebaut, verputzt und gelb bemalt. Die Räume bestehen aus grossen, von Wänden umgebenen, Flächen; die Wände wurden aus Weidenpfosten und gebundenem Rohr konstruiert, mit Lehm bedeckt, verputzt und weiss bemalt. Durch Adobemauern wurden einige Räume weiter unterteilt. Man hat zahlreiche Opfergaben in Form von Figuren aus ungebranntem Ton gefunden.
Die archäologische Stätte La Galgada liegt in der Schlucht von Chuquicara, im unteren und trockenen Teil des Cañón von Tablachaca, einem Nebenfluss des Santa, im Departement Ancash, 1100 m über dem Meer.
La Galgada besteht aus zwei Hügeln und einem Wohngebiet. Die beiden Hügel wurden aus einer Folge von Füllungen, Böden und quadratischen Räumen gebildet. Diese Räume, mit abgerundeten Ecken im rechten Winkel, haben Böden mit Gefälle und zentrale Feuerstellen mit Belüftungskanälen.
Der grössere Hügel im Norden zeigt eine Stufenpyramide mit fünf Ebenen; im oberen Drittel der Aussenmauer erscheint eine Folge von Nischen. Vorne befindet sich ein versenkter Rundplatz.
La Galgada ist eine der elf Siedlungen, die in Chuquicara während des späten Archaikums entstanden. Die Gesellschaft, die sie erbaute, entwickelte auch ein interregionales Tauschhandelsnetz, und nutzte ihre kurze Verbindungsroute zwischen Küste, Gebirge und Urwald.
Es ist eine der ersten erforschten Siedlungen des späten Archaikums, und liegt 5 km nordwestlich von der Stadt Huánuco im Tal des Higueras, einem Nebenfluss des Huallaga, in den östlichen Anden. Dieses trockene Tal war der Schauplatz, wo sich eine der am weitest fortgeschrittenen Populationen ihrer Zeit entfaltete.
Das bekannteste und repräsentativste Bauwerk von Kotosh ist der, so bezeichnete, Tempel der gekreuzten Hände. Es handelt sich um einen quadratischen Raum von 9,5 x 9,5 m pro Seite und 2 m Höhe. Der Eingang war rot bemalt, im Gegensatz zur gelbbraunen Mörtelmasse, die den Rest des Gebäudes bedeckt. Im Inneren befand sich ein Boden mit Gefälle und eine runde Feuerstelle mit Belüftungskanälen.
Die Erbauer von Kotosh lebten von Ackerbau, Meerschweinchenzucht und Jagd. Ebenso wie andere zeitgenössische Gesellschaften benutzten sie das Tauschhandelsnetz, welches sich im nördlichen Teil des zentralen Peru gebildet hatte.
Caral is the oldest civilization in the Americas, having developed almost simultaneously with the civilizations of Mesopotamia, Egypt, India and China. [more...]
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